
In der chinesichen Medizin stehen Lunge und Dickdarm in einem engen Verhältnis. Beides sind Organe, deren Zusammenspiel
wir bei vielen Krankheitssymptomen wiederfinden.
Die eigentliche Aufgabe der Lunge ist die Aufnahme von Sauerstoff und die Ausscheidung von Kohlendioxid. Auch hier finden wir Parallelen zum Darm,
der ebenfalls Aufnehmer und Abgeber ist. Die Lunge ist für flüchtige Stoffe zuständig der Darm für die festen.
Die Lunge ist unser einziges Organ, das wir willentlich beeinflussen können.
In der chinesischen Medizin entspricht die Lunge dem Element Metall und wird dem Herbst zugeordnet. Kreativität und Austausch wird der
seelischen Funktion zurgeordnet.
Sehr wahrscheinlich hat mich das morgentliche Training im Wald mit entsprechend viel Sauerstoff in der Lunge aktiviert, kreativ zu sein und
diesen Text zu verfassen. :-)
Gemäss der Organuhr hat die Lunge ihre aktivste Phase zwischen 03.00 bis 05.00 Uhr. Ihre Ruhezeit liegt zwischen 17.00 bis 19.00 Uhr.
Was passiert zwischen 03.00 und 05.00 Uhr?
Unser Schlafhormon Melatonin wird verstärkt ausgeschüttet, damit wir einen ruhigen und entspannten Schlaf haben. Der Einfluss des Parasympatikus
(Teils des vegetativen Nervensystems), der uns Ruhe und Entspannung bringt, nimmt ab und der Einfluss des Sympatikus, der für Aktivität und Dynamik
sorgt, nimmt zu. Bei Sorgen, Stress und Ängsten kommt es sehr leicht vor, dass wir in der Zeit zwischen 03.00 und 05.00 Uhr nicht mehr richtig schlafen
können.
Was tut der Lunge gut?
Ein gesundes Mass an Bewegung an der frischen Luft, ist eine gute Prophylaxe für eine gesunde Lunge. Übungen zur bewussten Atmung oder Yoga sind
sehr gute Ergänzungen dazu.
Regelmässiges Personal Training auch an der frischen Luft wirkt Wunder. Hier fliessen Qi Gong, Yoga, Krafttraining und Atemübungen ins „Workout“ ein und runden eine ausgeglichene Periodisierung (Trainingsplanung) ab.